Aktuelle Einbrüche in Augsburg

Zwar ist Augsburg laut aktuellen Statistiken die Großstadt mit den wenigsten Einbrüchen in Deutschland – daran, dass sich mehr und mehr Augsburger in ihrer Stadt nicht mehr sicher fühlen, ändert diese Tatsache jedoch nichts.

Die Bewohner in Augsburg und Umgebung werden immer besorgter und fühlen sich in manchen Gegenden auch in den eigenen Wänden nicht vor Einbrechern sicher. Vor allem in Gebieten wie Neusäß, Westheim und Aystetten häufen sich Einbrüche nach dem Einbruch der Dunkelheit.

(K)ein Grund zur Sorge?

Trotzdem kann man die Augsburger beruhigen. Im Vergleich zu anderen Städten schneidet die Stadt vorbildlich ab. Sie ist die Großstadt mit den wenigsten Einbrüchen in Deutschland. Besonders unsicher ist es dagegen in Berlin, Bremen und Hamburg.

Trotzdem sollte man sich in Augsburg auf keinen Fall zu sicher fühlen. Ein großes Problem bleibt bei den Einbrüchen: Nur 15,5 Prozent der Fälle werden aufgeklärt. Das ist ein extrem schlechter Wert, wenn man ihn vergleicht. So werden in Bezug auf die Gesamtkriminalität 54,5 Prozent der Fälle aufgeklärt, gibt die Augsburger Allgemeine preis.

Problematisch ist außerdem, dass die Schäden, die mittlerweile bei Einbrüchen entstehen, höher sind denn je. So liegen die Kosten ungefähr bei 3300 Euro pro Einbruch. In beinahe jedem Haushalt gibt es schließlich teure Laptops, Tablets, Smartphones, Digitalkameras und Fernseher zu finden. So ergibt sich schnell ein sehr guter Deal für den jeweiligen Einbrecher.

Sicherheit in Augsburg

Alle 3,5 Minuten kommt es in Deutschland zu einem Wohnungseinbruch. Damit erreicht Deutschland einen Rekordstand. Grundsätzlich kann man feststellen, dass die Täter im Raum Augsburg vor allem „leichte Opfer“ auswählen. Sie entscheiden sich gerne für Gebäude, die am Waldrand oder an einem Feld liegen. Wohnungen und Häuser, die sich nahe an öffentlichen Plätzen befinden, lassen sie dagegen eher aus.

Da es vor allem in Neusäß verstärkt zu Einbrüchen kommt, bemüht sich die Polizei, dort ihre Präsenz sowohl mit Streifenpolizisten, als auch mit Zivilfahndern zu verstärken und den Bewohnern so ein sichereres Gefühl zu vermitteln. Gegen schlecht gesicherte Häuser und Wohnungen können sie aber auch nichts ausrichten. Die Bewohner sollten deshalb unbedingt darauf achten, ihre Häuser möglichst gut absichern zu lassen, anstatt sich auf die Polizei zu verlassen. Diese kann schließlich nicht überall gleichzeitig sein.

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