Winter in Augsburg

Winter in Augsburg und Umgebung – gerade wenn Schnee liegt eine sehr schöne Zeit. Allerdings traditionell auch eine Zeit, in der viele Einbrüche stattfinden.

Wie jedes Jahr, schlagen die Einbrecher auch 2014 in der kalten Jahreszeit wieder verstärkt in Augsburg zu. Dabei variieren die bevorzugten Gebiete, doch die Täter werden von Jahr zu Jahr dreister.

Erst kürzlich versuchten Einbrecher zwei Mal in einer Woche im selben Haus in Neusäß einzubrechen. Da es beim ersten Mal nicht klappte, kamen sie noch einmal. Nach dem versuchten Einbruch hatten die Bewohner glücklicherweise bereits alle Wertsachen sicher verstaut, sodass die Diebe keine Beute machen konnten.

Problematisch bei den meisten Einbrüchen ist, dass die Polizei beinahe immer zu spät kommt und die Diebe nur selten gefasst werden können. Die Hausbewohner fühlen sich nach einem solchen Vorfall oft nicht mehr sicher in ihren eigenen vier Wänden und haben nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag Angst davor, dass so etwas noch einmal passieren könnte.

Oft handelt es sich in der Winterzeit um Seriendiebe, die von Siedlung zu Siedlung ziehen und ihr Glück versuchen. Gerade dann, aber auch sonst, ist es besonders wichtig, das Haus entsprechend zu sichern.

So gehen Augsburger auf Nummer sicher

Zuerst einmal sollte man sich darüber im Klaren, sein, dass die meisten Einbrecher nur ungern ein hohes Risiko eingehen. Deshalb versuchen sie, Häuser auszuwählen, bei denen niemand zu Hause ist. Man sollte dies, deshalb nicht zu offensichtlich erkennbar machen. Auch wer noch nicht für den optimalen Schutz seiner Türen und Fenster gesorgt hat, kann einige Punkte beachten, um nicht so schnell Opfer einer Einbruchsbande zu werden.

  1. Abwesenheit niemals öffentlich bekunden

Fährt man beispielsweise in den Urlaub, sollte man dies nicht auf Facebook posten, da man nie sicher sein kann, wer diese Information anschließend erhält.

  1. Den Anrufbeantworter richtig besprechen

Die typische Ansage „zur Zeit ist leider keiner zu Hause“ lädt die Diebe gerade zu ein. Stattdessen sollte man lieber sagen „wir können gerade leider nicht ans Telefon gehen“ oder Ähnliches. So wird das Risiko immerhin ein wenig minimiert.

  1. Licht zur richtigen Zeit

Wenn Licht brennt und die Rollläden sich immer wieder bewegen, wirkt es, als sei Leben im Haus. Mit Zeitschaltuhren kann man beispielsweise nach Zufallsprinzip das Licht an- und ausgehen lassen, während man weg ist. Auch für den Fernseher oder andere elektrische Geräte ist das problemlos möglich. Wer elektrische Rollläden hat, kann auch diese programmieren.

  1. Den Briefkasten leeren

Ein voller Briefkasten deutet darauf hin, dass niemand zu Hause ist und auch niemand nach dem Rechten sieht. Ein Nachbar sollte den Briefkasten deshalb leeren und unnötige Zeitungen können abbestellt werden.

  1. Aufmerksame Nachbarn

Besonders hilfreich ist es, aufmerksame Nachbarn zu haben. Wenn diesen das Bellen eines Hundes oder sämtliche Geräusche oder Lichter seltsam vorkommen, sollten diese sofort nachsehen, was los ist und im Ernstfall die Polizei rufen. Gegenseitige Nachbarschaftshilfe kostet nichts, ist aber sehr hilfreich.

Teilen Sie diesen Beitrag!

Hat Ihnen dieser Beitrag geholfen oder haben Sie ihn ganz einfach spannend gefunden? Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie ihn mit Ihren Freunden auf Facebook, Twitter oder Google Plus teilen!